Mobilität und Transport
im intermodalen Verkehr

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Mobilität ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Lebens. Im Beruf ebenso wie in der Freizeit. Leider nehmen wir ihre Folgen häufig negativ wahr. Immer mehr Fahrzeuge auf verstopften Straßen. Überfüllte U- und S-Bahnen sowie Staus gehören inzwischen zu unseren täglichen Begleitern. Wissenschaftler haben längst herausgefunden, daß ein Zusammenhang besteht zwischen der Wirtschaftskraft eines Landes und seinem Mobilitätsbedarf. Oder anders ausgedrückt: je größer der Wohlstand, desto mehr Verkehr entsteht und umgekehrt.

Mobilität ist also Grundvoraussetzung für das Funktionieren und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft. Die zunehmende Internationalisierung der Wirtschaft und die Integration osteuropäischer Länder haben die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit unseres Transportsystems in den letzten Jahren deutlich gesteigert. Um den Verkehr auch bei Spitzenbelastungen aufrecht erhalten zu können, ist vor diesem Hintergrund ein intelligentes Verkehrsmanagement notwendiger denn je.

So wie es gelungen ist, Wirtschaftswachstum und Energieverbrauch zu entkoppeln, muß jetzt versucht werden, zunehmende Mobilität ohne höhere Belastungen der Umwelt zu realisieren.

Wachstums-Trendkurve

  Im Grunde geht es darum, die spezifischen Vorteile aller Verkehrsmittel zu einem sinnvollen Ganzen zu vereinigen. Hierbei ist die Koordination der Verkehrssysteme ebenso wichtig wie die Kooperation der verschiedenen Verkehrsträger untereinander. Dies wird möglich, wenn man für einen Weg die verschiedenen Verkehrsmittel möglichst optimal benutzt: mit dem Auto von zuhause zum P+R-Parkplatz, dann mit der S-Bahn zum Bahnhof und von dort weiter mit dem InterCity. Verkehrsexperten nennen dies eine intermodale Transportkette.  

 

Optimale Einsatzbereiche von Verkehrsmitteln


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